Carolin Brüderle
A little something extra...

Ein bisschen anders sein

Wie viel „anders” ist gut und wie viel dürfen wir wir selbst sein? Macht es Sinn, sich im Beruf so gut wie möglich anzupassen?

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, müssen wir doch immer wieder feststellen: So einfach ist das mit dem sich anpassen oder gar sich verstellen nicht. Anscheinend stecken wir doch zu sehr in unserer Haut, als dass wir dort sehr unbemerkt heraus könnten.

Und doch - wie viel „Maskerade” ist gut oder gar nützlich und hilfreich? Bei manchen Menschen würden wir uns sicherlich öfter wünschen, dass sie sich anpassen oder weniger „sie selbst” sind. Aber sind sie deshalb „schlechter”? Vielleicht sind sie uns nur unbequemer, weil sie weniger gut zu uns passen, wenn sie sich nicht an-passen. Und an wen oder was muss man sich, wenn überhaupt, anpassen?

Im Beruf geht es nicht selten um Arbeit in einem Team, da es darum geht, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Hier macht ein gewisser Grad an Anpassung durchaus Sinn, insbesondere dann, wenn man als Team auch vorwärts kommen möchte. Jedoch auch Teamwork profitiert sehr von unseren unterschiedlichen Charakteren. Nicht selten sind es die Einwürfe scheinbarer „Quertreiber”, die auf wichtige Punkte hinweisen oder neue Sichtweisen aufzeigen.

Anders sein ist kein Dilemma - es ist Diversität, Vielfalt des Lebens und Arbeitens. Nur durch das sinnvolle Ergänzen unserer unterschiedlichen Persönlichkeiten auf ein Ziel hin erreichen wir bestmögliche Ergebnisse.

Wir sind gemeinsam - und wir sind anders. Jeder gibt 

a little something extra.